Radschnellverbindungen in Hessen

© HMWEVW – Corinna Spitzbarth

Radschnellverbindungen sind qualitativ hochwertige und leistungsstarke Radverbindungen, durch die neue Reichweiten für den Radverkehr erschlossen werden.

Das Land Hessen hat 2018 im Rahmen einer Korridorstudie zu Radschnellverbindungen in Hessen 42 Korridore mit Potenzial für Radschnell- bzw. Raddirektverbindungen identifiziert. Diese Korridore dienen vor allem Kommunen als Grundlage für detaillierte Machbarkeitsuntersuchungen.

Einen kompakten Flyer zur Korridorstudie können Sie hier herunterladen.

Korridore mit großem Potenzial für Radschnellverbindungen

Potenzial von mehr als 2.000 Radpendelnde pro Tag:

Frankfurt – Offenbach – Hanau
Frankfurt – Darmstadt
Wiesbaden – Mainz
Frankfurt – Wiesbaden
Kassel – Baunatal
Frankfurt – Schwalbach
Frankfurt – Friedrichsdorf

Potenzial zwischen 1.500 und 2.000 Radpendelnde pro Tag:

Frankfurt – Bad-Nauheim
Frankfurt – Groß-Gerau
Fulda (Petersberg) – Neuhof
Kassel – Espenau

Für die weitere Planung von Radschnellverbindungen in Hessen wurden die erarbeiteten Ergebnisse der Korridorstudie in folgende fünf Bände gegliedert, die hier zur Verfügung gestellt werden. Die Untersuchung versteht sich als Handreichung an Kommunen, Landkreise, Zweckverbände bzw. andere Projektträger, um abzuklären, wo sich die Durchführung einer detaillierten Machbarkeitsuntersuchung empfiehlt und wie die Machbarkeitsstudien erstellt werden.

Band I: Identifizierung von Korridoren

Auf der Grundlage einer landesweit einheitlichen Methodik wurden Potentiale analysiert und Korridore für mögliche Radschnellverbindungen in Hessen identifiziert.


Laden Sie sich jetzt den Band zur Identifizierung von Korridoren herunter!

Band II: Leitfaden Machbarkeitsuntersuchungen

Als Hilfestellung für die jeweiligen Baulastträger einer Radschnellverbindung bzw. Raddirektverbindung wurden auf Basis der Erfahrungen der Projekte in Hessen Muster-Ausschreibungsunterlagen und Hinweise für Machbarkeitsuntersuchungen erstellt.

Laden Sie sich jetzt den Leitfaden zur Erstellung von Machbarkeitsuntersuchung sowie die Musterausschreibung herunter!

Band III: Leitfaden Kostenschätzung

Zur Ermittlung der Kosten für Radschnellverbindungen wurde zwei eigenständige Excel-basierte Kalkulationsschemata mit Einheitskostensätzen erstellt, die zur Kostenermittlung auf der Ebene von Korridoren sowie im Rahmen von Machbarkeitsuntersuchungen verwendet werden können. Damit und mit den Hinweisen zur Anwendung werden den Baulastträgern Kostenschätzungen erleichtert und eine landesweit vergleichbare Vorgehensweise ermöglicht.

Laden Sie sich jetzt den Leitfaden zur Kostenschätzung sowie die Kostenrechner auf Ebene der Korridore, im Rahmen von Machbarkeitsuntersuchungen und der vereinfachten Führungsformen herunter!

Band IV: Leitfaden Nutzen-Kosten-Analyse

Mit dem erarbeiteten Excel-basierten Kalkulationsschema werden die Baulastträger bei der gesamtwirtschaftlichen Bewertung von Radschnellverbindungen unterstützt. Damit wird eine landesweit einheitliche Vorgehensweise sichergestellt.

Laden Sie sich jetzt den Leitfaden zur Nutzen-Kosten-Analyse von Radschnellverbindungen sowie das entsprechende Excel-Tool herunter!

Band V: Beteiligung

Der gesamte Arbeitsprozess war auf eine intensive Beteiligung der verantwortlichen Akteursgruppen ausgerichtet. Dabei wurden durch Abfragen sowie in Regional- und Korridorkonferenzen sowie im begleitenden Facharbeitskreis Informationen zum Bestand und zu Planungsabsichten zusammengetragen und die darauf basierenden Entwürfe des Rad-Hauptnetzes Hessen und der Korridore für Radschnellverbindungen verifiziert.

Laden Sie sich jetzt die Dokumentation der Beteiligung sowie die tabellarische Übersicht zum Umgang mit den Rückmeldungen aller Akteure herunter!

Alle Downloads auf einen Blick

Flyer zur Korridorstudie
Korridorstudie:
Band I
Band II
Band III
Band IV
Band V