Kontrast
Radschnellweg mit Straßenmarkierung

© HMWEVW – Corinna Spitzbarth

Planung und Bau weiterer Abschnitte der Radschnellverbindung Vellmar-Kassel

Mit rund 1,17 Mio. Euro unterstützt das Land Hessen die Stadt Vellmar bei der Umsetzung der Radschnellverbindung von Vellmar nach Kassel. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Freitag in Wiesbaden mit. Die Gesamtausgaben für die Planung und den Bau der drei Teilmaßnahmen der Radschnellverbindung belaufen sich auf rund 1,3 Mio. Euro.

Die Förderung enthält die Planungsleistungen entlang des drei Kilometer langen Abschnitts zwischen der Brüder-Grimm-Straße und der Stadtgrenze nach Kassel. Der Radschnellweg soll eine Mindestbreite von vier Metern erhalten. Die Planungen sollen im Winter 2023 beauftragt und voraussichtlich im Frühjahr 2024 abgeschlossen werden.

Ein weiterer Teil der Förderung sind die Planung von zwei Brücken sowie einer Unterführung entlang der Strecke. Die Planungen sollen ebenfalls im Winter 2023 beginnen und bis zum Sommer 2024 abgeschlossen sein.

Darüber hinaus wird der Ausbau des rund 900 Meter langen Abschnitts zwischen der Brüder-Grimm-Straße und dem alten Ortskern von Niedervellmar gefördert. Die Planungen sollen Anfang 2024 beginnen. Die bauliche Umsetzung ist bis Sommer 2024 vorgesehen.

Die Radschnellverbindung zwischen Vellmar und Kassel soll den Alltags- und Berufsradverkehr stärken. Durch die Führung mit wenigen Halten, ausreichend Platz zum Überholen und die vorgesehene Beleuchtung wird ein attraktives Angebot für den Radverkehr geschaffen. Die Radschnellverbindung beginnt an der Brüder-Grimm-Straße im Zentrum von Vellmar und endet am Holländischen Platz in der Stadt Kassel. Insgesamt ist die Strecke 7,5 Kilometer lang.

Die Zuwendung erfolgt nach der Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Nahmobilität. Nach dieser können neben investiven Maßnahmen zur Stärkung des Fuß- und Fahrradverkehrs auch entsprechende Planungen und Konzepte sowie Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit Zuschüsse erhalten.

(Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen vom 24.11.2023)