Kontrast
Radfahren

© HMWEVW – Corinna Spitzbarth

Nationale Klimaschutzinitiative (NKI): Neuer Förderaufruf „Klimaschutz durch Radverkehr“

Wiesbaden, 10. September 2021

Das Bundesumweltministerium (BMU) fördert modellhafte, investive Radverkehrsprojekte mit Vorbildcharakter. Bei dem neuen Förderaufruf „Klimaschutz durch Radverkehr“ werden Projekte zum Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur gefördert, wie beispielsweise der Um- und Ausbau wichtiger Verkehrsachsen für den Radverkehr oder Radstationen mit Fahrradleitsystem. Ziel des Förderaufrufs ist es durch eine Verlagerung des MIV auf das Fahrrad die CO2-Emissionen zu senken.

Fördersätze von bis zu 80 Prozent, für finanzschwache Kommunen 100 Prozent-Förderung möglich

Die Förderbedingungen des Corona-Konjunkturpaketes beim „Klimaschutz durch Radverkehr“ werden bis Ende nächsten Jahres – 31.12.2022 – fortgeschrieben. Der Förderaufruf sieht eine Förderquote von bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben vor, finanzschwache Kommunen können in diesem Zeitraum eine gesamte Übernahme der zuwendungsfähigen Ausgaben beantragen. Als finanzschwach gelten alle Kommunen, die an einem landesrechtlichen Hilfs- oder Haushaltssicherungsprogramm teilnehmen oder denen die Finanzschwäche durch die Kommunalaufsicht bescheinigt wird.

Jetzt aktiv werden: Neuer Förderaufruf läuft vom 01.09. – 31.10.2021

Der nächste Förderaufruf „Klimaschutz durch Radverkehr“ ist vom 1. September bis zum 31. Oktober geöffnet. Die besten Projektskizzen werden in einem wettbewerblichen Verfahren ausgewählt und zur Antragstellung aufgefordert. Noch bis zum 31. Dezember 2022 können Antragstellende von den verbesserten Förderbedingungen profitieren. Die Ansprechpartner für Antragstellung und Skizzeneinreichung lauten:

Projektträger Jülich (PtJ)

Telefon: 030 20199 3422

E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de

Eine Übersicht der bisher geförderten Projekte und weitere Informationen finden Sie unter: https://www.klimaschutz.de/projekte/radverkehr. Über den Förderaufruf konnten bisher 59 Einzelvorhaben und 31 Verbundvorhaben mit einer Fördersumme von rund 160 Mio. Euro bewilligt werden.