Radschnellverbindung zwischen Hanau und Frankfurt

Wiesbaden, 22. September 2020

Mit rund 60.000 Euro unterstützt das Land Hessen den Regionalverband FrankfurtRheinMain bei der Durchführung einer Machbarkeitsstudie für eine Radschnellverbindung. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Dienstag in Wiesbaden mit. Die Gesamtausgaben für das Projekt belaufen sich auf 100.000 Euro.

Mit der Studie soll eine potenzielle Strecke zwischen den Städten Hanau, Mühlheim, Offenbach und Frankfurt auf ihre Eignung als Radschnellverbindung südlich des Mains untersucht werden; das Land hatte dafür 2018 einen möglichen Korridor ermittelt. Auch Bürgerinnen und Bürger sollen bei der Festlegung des Trassenverlaufs mitwirken.

Das Vorhaben ist eins von neun Radschnellverbindung-Projekten, die der Regionalverband FrankfurtRheinMain im Rahmen seiner Radwege-Offensive unterstützt. Diese hat das Ziel, durch breite und gut ausgebaute Radwege die Nutzung des Fahrrads, insbesondere für den Weg zur Arbeit, zu erhöhen und damit die CO2-Emissionen zu verringern. Eine weitere Machbarkeitsstudie wird aktuell für eine Radschnellverbindung zwischen Seligenstadt und dem Flughafen Frankfurt durchgeführt, auch dabei wird der Verband vom Land unterstützt.

Förderung nach Nahmobilität Richtlinie

Die Zuwendung erfolgt nach der Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Nahmobilität, die seit August 2017 gilt. Nach dieser können neben investiven Maßnahmen zur Stärkung des Fuß- und Fahrradverkehrs auch entsprechende Planungen, Konzepte sowie Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit Zuschüsse erhalten.