Groß-Gerau plant Radschnellverbindungen

Wiesbaden, 18. Dezember 2019

Mit rund 82.000 Euro unterstützt das Land Hessen den Kreis Groß-Gerau bei der Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Untersuchung von Radschnellverbindungen. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch in Wiesbaden mit. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 175.000 Euro.

Im Kreisgebiet Groß-Gerau bieten sich drei Korridore für Radschnellverbindungen an: Zwischen dem Frankfurter Flughafen und Groß-Gerau, Rüsselsheim und Darmstadt sowie Kelsterbach und Mainz bieten sich dem Radverkehr besonders hohe Potenzial. Für die Machbarkeitsstudie wird der Kreis ein Planungsbüro beauftragen.

Eine Machbarkeitsstudie ist der erste Schritt für die Entwicklung attraktiver Radschnellverbindungen, die dazu beitragen, zukünftig mehr Pendler für das umweltfreundliche Verkehrsmittel Fahrrad zu motivieren – auch in Kombination mit dem Öffentlichen Personennahverkehr.

Förderung nach Nahmobilität Richtlinie

Die Zuwendung erfolgt nach der Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Nahmobilität, die seit August 2017 gilt. Nach dieser können neben investiven Maßnahmen zur Stärkung des Fuß- und Fahrradverkehrs auch entsprechende Planungen und Konzepte und sogar Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit Zuschüsse erhalten.