Radparken im öffentlichen Raum – Praxisbericht aus der Stadt Kassel

Fahrradabstellanlage, doppelstöckig
© HMWVW – Peter Bajer

Der Ausbaubedarf an sicheren und attraktiven Radabstellanlagen ist unbestritten. Gleichzeitig ist der öffentliche Raum für neue Abstellanlagen begrenzt und häufig bereits durch andere Nutzungen belegt. Die Neuplanung und Umsetzung von Rad-Abstellanlagen wird daher meist von Planungskritik, Konkurrenzdebatten und der Forderung nach Umplanungen begleitet. Doch wie lässt sich der Kritik an angeblich unnötigen oder am falschen Standort geplanten Radabstellanlagen entgegnen?   

Die Stadt Kassel hat in den letzten Jahren quartiersweise Konzepte für das Radparken entwickelt und umgesetzt. Aufgrund vielfältiger Kritik wurden die umgesetzten Standorte fürs Radparken ausführlich evaluiert. Wie hoch war die Nutzungsakzeptanz an den neuen Standorten? Welche Faktoren führen zu Übernutzung oder geringerer Akzeptanz? Welche Erkenntnisse ergeben sich aus der Evaluation ganz allgemein für die Standortplanung von Rad-Abstellanlagen?

Anne Grimm, Radverkehrsbeauftragte der Stadt Kassel berichtet in dem AGNH-Online-Seminar über die Erfahrungen der Stadt Kassel und die „Lessons learnt“ aus der Evaluation.

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Termin: Dienstag der 21. April, 10:00 bis 11:00 Uhr via WebEx

Anmeldeschluss ist der 17.04.2026. Die Teilnahme ist kostenfrei.