Kontrast

Fahrrad-Monitor Hessen 2021

Mit dem „Fahrrad-Monitor Hessen 2021“ liegt zum zweiten Mal eine regionale und repräsentative Umfrage zum Thema Fahrradfahren in Hessen vor. Die Untersuchung nimmt neben den drei Regierungsbezirken Kassel, Gießen und Darmstadt auch die fünf kreisfreien Städte Frankfurt, Darmstadt, Kassel, Wiesbaden und Offenbach genauer unter die Lupe. Der „Fahrrad-Monitor“ wird seit 2009 alle zwei Jahre vom Bundesverkehrsministerium beauftragt, enthält aber keine nach Ländern aufgeschlüsselten Daten. 2019 ist erstmals eine ergänzende vertiefte Befragung durch das Hessische Verkehrsministerium beauftragt worden, um das subjektive Stimmungsbild der Radfahrenden in den Regionen in Hessen zu erheben.

Methodik und Stichprobe

  • Online-Befragung mit 1.004 in Hessen lebenden Personen zwischen 14 und 69 Jahren
  • Repräsentativität nach Geschlecht, Alter, Bildung, Ortsgrößenklasse (BIK) und Regierungsbezirk (Quotenstichprobe)
  • Dauer eines Interviews: ca. 25 Minuten
  • Befragungszeitraum: Mai & Juni 2021

Der Verkehrsbereich und dabei insbesondere der Themenkomplex „Fahrrad“ birgt eine sehr hohe Dynamik. Daher sind neue Befragungsinhalte in die Studie integriert worden. In die Befragung von 2021 sind u.a. folgende Themenblöcke ergänzt bzw. erweitert worden:

  • Auswirkungen der COVID 19-Pandemie auf das Mobilitätsverhalten,
  • Innovationen in der Fahrrad-Infrastruktur, wie Pop-Up Radwege
  • Fahrrad-Tourismus
  • Fahrradpendeln
  • und ein Exkurs zum Fußverkehr
  • Weiterhin beauftragte Hessen einen zusätzlichen Frageblock mit Hessen-spezifischen Fragestellungen sowie eine Zusatzauswertung ausgewählter Fragen nach hessischen Regionen.
  • Zudem ist ein Vergleich mit dem Bundesdurchschnitt und zur Vorgängerwelle 2019 möglich.

Hier finden Sie Grafiken und Ergebnisse zum Downloaden:

Zentrale Ergebnisse

Veränderung während Corona

  • Dass die Corona-Pandemie das Mobilitätsverhalten beeinflusst und verändert hat, wird auch im Fahrradmonitor 2021 deutlich. So nutzen die 1004 repräsentativ befragten Hessinnen und Hessen zu 40% häufiger die eigenen Füße und zu 28% häufiger das eigene Fahrrad im Befragungszeitraum Mai und Juni 2021 als vor der Corona-Pandemie.

Verkehrsmittelnutzung

  • Das Fahrrad bzw. Pedelec ist im Verkehrsmittelvergleich das Fortbewegungsmittel mit dem höchsten Wachstumspotential. In Zukunft wollen es 42% der Menschen in Hessen im Alter zwischen 14 und 69 Jahren häufiger nutzen. Damit liegt Hessen leicht über dem gesamtdeutschen Durchschnitt (DE:40%).
  • Mehr als dreiviertel (76%) aller Hessen fahren mindestens selten Fahrrad. 59% der Befragten nutzen das Fahrrad mehrmals im Monat. Auch hier macht sich das veränderte Mobilitätsverhalten während der Coronapandemie bemerkbar, denn der Nutzeranteil sinkt damit gegenüber der Befragung von 2019 deutlich (2019: 68% regelmäßige Nutzung).
  • Die wichtigsten Argumente für die Nutzung des Fahrrades sind dabei die Umweltfreundlichkeit (47%), Gesundheit (42%) und die Kosten (32%).
  • Die Fortbewegung zu Fuß überzeugt in diesen Aspekten noch deutlicher, insbesondere beiden Aspekten Gesundheit (67%) und Umwelt (53%). Zudem spricht der Spaßfaktor für die Fortbewegung zu Fuß (39%).

Sicherheit

  • 54% der Befragten geben an, dass ihnen Radfahren in ihrer Gemeinde bzw. Stadt Spaß macht.
  • Zwei Drittel der Radfahrenden in Hessen fühlen sich im Straßenverkehr sehr sicher bis meistens sicher (66%).Das Sicherheitsgefühl der Radfahrenden in Hessen ist damit deutlich gestiegen (2019: 56%).
  • Aus der Genderperspektive zeigen sich deutliche Unterschiede bei dem Thema Sicherheit: Frauen fühlen sich wesentlich unsicherer mit dem Fahrrad im Straßenverkehr als Männer (Frauen: 42% vs. Männer: 27%).
  • Als Gründe, warum man sich in Hessen (eher) nicht sicher fühlt, werden insbesondere folgende Punkte genannt:
    • „zu viel Verkehr“ (60%)
    • „es wird zu schnell mit Autos gefahren“ (56%)
    • und „zu wenig separate Radwege“ (56%).
  • Mehr als die Hälfte (51%) der Radfahrenden in Hessen trägt immer bzw. meistens einen Fahrradhelm. Die Helmnutzung unter den Radfahrenden in Hessen liegt damit deutlich über dem Bundesschnitt (45%).

Verkehrspolitik  

  • Die fünf dringlichsten Forderungen an die Politik in Hessen beim Thema Radverkehr sind:
    • Radwegebau (56%),
    • die Trennung der Verkehrsträger (PKW, Fahrrad und Fußverkehr),
    • mehr Radfahrstreifen einrichten (40%),
    • sichere Abstellanlagen (39%)
    • und mehr Fahrradstraßen (37%).

Innovationen

  • Knapp die Hälfte aller Befragten in Hessen (49%) äußern generelles Interesse an Pedelecs
  • Jede/r Dritte (33%) in Hessen ist schon einmal Pedelec gefahren und damit etwas mehr als im Rest Deutschlands. Allerdings besitzen deutlich weniger Hessinnen und Hessen (15%) selbst ein Pedelec.
  • Das Interesse an Pedelecs wird am häufigsten mit dem Einsatz für längere Strecken / Ausflüge (70%) und für bergige Strecken (65%) begründet sowie, dass sie das Fahrradfahren trotz körperlicher Einschränkungen ermöglichen (47%).
  • 59% kennen Lastenräder, nur 2% aller Befragten in Hessen nutzen sie.
  • 11% aller Befragten können sich vorstellen ein Lastenrad anzuschaffen. Hier sind eher jüngere Personen zwischen 14 und 29 Jahren (26%) und Personen aus Großstädten (14%) interessiert.

Anlässe der Fahrradnutzung

  • 33% der Radfahrenden in Hessen nutzen ihr Rad intensiv, also mehr als 30 km pro Woche. Damit gibt es in Hessen etwas mehr Intensivnutzer unter den Radfahrenden als in Gesamtdeutschland (DE: 30%).
  • Das Fahrrad wird in Hessen (mindestens ein paar Mal im Monat) primär für Einkäufe, kurze Erledigungen (55%) und Besuche bei Freunden, Familien oder Bekannten (45%) sowie für Tagesausflüge (41%) genutzt.
  • Für die überwiegende Mehrheit der Radfahrenden in Hessen (62%) ist die Mitnahme des Fahrrads in Nah- und Regionalverkehrszügen (sehr) wichtig, 50% der Befragten aus Hessen äußern sich damit zufrieden (DE: 52%).
  • 44% der Kinder bis 15 Jahren in Hessen fahren mindestens mehrmals pro Woche mit dem Fahrrad. Das Fahrrad wird damit von Kindern deutlich häufiger genutzt als von Erwachsenen (38% regelmäßige Nutzung).
  • 20% der Berufstätigen in Hessen nutzen das Fahrrad regelmäßig auf dem Weg zu Arbeit. Bei den Personen in Ausbildung sind es 16% deutlich weniger als in Deutschland (DE: 27%), die das Fahrrad auf dem Weg zur Schule / Universität / Ausbildungsstätte nutzen.

Fahrradinfrastruktur

  • Viele Befragte haben schon Erfahrung mit „innovativer“ Radinfrastruktur gemacht: 34% der Befragten aus Hessen haben schon einmal eine Fahrradstraße befahren, 9% eine Protected Bike Lane und 7% einen Radschnellweg.
  • „Protected bike lanes“ werden von einer deutlichen Mehrheit (77%) der Befragten in Hessen positiv bewertet.
  • Eine vergleichbar große Gruppe begrüßt die Errichtung von Radschnellwegen (72%).
  • Durch Radschnellwege ergeben sich große Rad-Pendelpotenziale: 36%     der Nicht-Rad-Pendelnden          in       Hessen         würden         das Fahrrad nutzen, wenn es Radschnellwege auf ihrem Weg zur Arbeits- / Bildungsstätte geben würde. 79% der Rad-Pendelnden in Hessen würden das Rad häufiger nutzen als bisher.

Fahrradtourismus

  • Menschen in Hessen erscheint ein Fahrradurlaub überdurchschnittlich attraktiv. So kommt für 36% der Befragten aus Hessen ein Kurzurlaub (ein bis drei Übernachtungen) und für 24% ein längerer Fahrradurlaub (mindestens vier Übernachtungen) grundsätzlich als Urlaubsform in Frage.
  • Zum Befragungszeitpunkt der Studie (Mai/Juni 2021) hatten 19% einen Fahrradurlaub mit mindestens einer Übernachtung für das Jahr 2021 geplant.
  • Die meisten Radurlauber aus Hessen planen für die An- und Abreise bzw. während ihres Fahrradurlaubs auch andere Verkehrsmittel als das Fahrrad zu nutzen (82%).
  • 12% aller Befragten in Hessen haben schon einmal vom Deutschlandroutennetz (D-Routen) gehört. 7% der Befragten haben bereits eine oder mehrere D-Routen genutzt.

Fahrradmarkt

  • Die am häufigsten genutzten Fahrradtypen von Radfahrenden in Hessen sind das herkömmliche Fahrrad (50%), Mountainbikes (36%) und Trekkingräder (23%). Pedelecs verwenden 20% der Radfahrenden in Hessen und 3% nutzen Lastenräder.
  • 28% aller Befragten in Hessen planen in den nächsten 12 Monaten den Kauf eines neuen Fahrrads. Für ihr Rad wollen die potentiellen Käufer/innen im Schnitt ca. € 1.048,- ausgeben. Gegenüber 2019 ist ein deutlicher Anstieg in der Ausgabebereitschaft zu verzeichnen (2019: 904€).
  • Die Wahl der potentiellen Käufer/innen fällt am häufigsten auf Pedelecs (43%), Mountainbikes (37%) und herkömmliche Fahrräder (22%).
  • Einen Lastenradkauf planen aktuell 4% der potenziellen Fahrrad-Käuferinnen und Käufer.

Regionale Zusatzfragen Hessen

  • Der bekannteste Online-Dienst zum Radfahren in Hessen ist Google Maps (75% der Radfahrenden kennen diesen Online-Dienst), gefolgt von komoot (25%) und dem Radroutenplaner Hessen (14%).
  • 46% der Radfahrenden in Hessen haben schon einmal wegweisende Beschilderung in ihrer Kommune wahrgenommen, davon sind 71% zufrieden mit der Beschilderung.
  • 21% der Radfahrenden in Hessen haben schon einmal einen „Hessischen Radfernweg“ genutzt. 52% kennen diese Radfernwege, haben aber noch keinen dieser Radfernwege genutzt, weitere 27% haben noch nie davon gehört.

Regionale Ergebnisse in den Regierungsbezirken Kassel, Gießen und Darmstadt sowie den Kreisfreien Städten Frankfurt und zusammengefasst Wiesbaden, Offenbach, Kassel und Darmstadt

Verkehrsmittelnutzung im Regierungsbezirk Kassel während Corona-Pandemie

Welches Verkehrsmittel wurde während der Corona-Pandemie im Regierungsbezirk Kassel häufiger genutzt?

  • 43% sind häufiger zu Fuß unterwegs
  • 26% fahren häufiger mit dem Rad
  • 18% nehmen öfter das Auto
  • 3% nutzen häufiger den ÖPNV

Verkehrsmittelnutzung im Regierungsbezirk Gießen während Corona-Pandemie

Welches Verkehrsmittel wurde während der Corona-Pandemie im Regierungsbezirk Gießen häufiger genutzt?

  • 28% sind häufiger zu Fuß unterwegs
  • 18% fahren häufiger mit dem Rad
  • 11% nehmen öfter das Auto
  • 5% nutzen häufiger den ÖPNV

Verkehrsmittelnutzung im Regierungsbezirk Darmstadt während Corona-Pandemie

Welches Verkehrsmittel wurde während der Corona-Pandemie im Regierungsbezirk Darmstadt häufiger genutzt?

  • 39% sind häufiger zu Fuß unterwegs
  • 27% fahren häufiger mit dem Rad
  • 26% nehmen öfter das Auto
  • 8% nutzen häufiger den ÖPNV

Verkehrsmittelnutzung in Darmstadt, Kassel, Offenbach und Wiesbaden während Corona-Pandemie

Welches Verkehrsmittel wurde während der Corona-Pandemie in Darmstadt, Kassel, Offenbach und Wiesbaden häufiger genutzt?

  • 43% sind häufiger zu Fuß unterwegs
  • 34% fahren häufiger mit dem Rad
  • 22% nehmen öfter das Auto
  • 8% nutzen häufiger den ÖPNV

Verkehrsmittelnutzung in Frankfurt während Corona-Pandemie

Welches Verkehrsmittel wurde während der Corona-Pandemie in Frankfurt am Main häufiger genutzt?

  • 53% sind häufiger zu Fuß unterwegs
  • 38% fahren häufiger mit dem Rad
  • 31% nehmen öfter das Auto
  • 7% nutzen häufiger den ÖPNV

Verkehrsmittelnutzung im Regierungsbezirk Kassel

Welches Verkehrsmittel nutzt die Bevölkerung täglich oder mehrmals pro Woche im Regierungsbezirk Kassel?

  • 81% benutzen das Auto
  • 74% gehen zu Fuß
  • 36% bewegen sich mit ihrem Fahrrad fort
  • 10% nutzen den ÖPNV

Verkehrsmittelnutzung im Regierungsbezirk Gießen

Welches Verkehrsmittel nutzt die Bevölkerung täglich oder mehrmals pro Woche im Regierungsbezirk Gießen?

  • 83% gehen zu Fuß
  • 74% benutzen das Auto
  • 31% bewegen sich mit ihrem Fahrrad fort
  • 22% nutzen den ÖPNV

Verkehrsmittelnutzung im Regierungsbezirk Darmstadt

Welches Verkehrsmittel nutzt die Bevölkerung täglich oder mehrmals pro Woche im Regierungsbezirk Darmstadt?

  • 79% benutzen das Auto
  • 76% gehen zu Fuß
  • 36% bewegen sich mit ihrem Fahrrad fort
  • 24% nutzen den ÖPNV

Verkehrsmittelnutzung in Darmstadt, Kassel, Offenbach und Wiesbaden

Welches Verkehrsmittel nutzt die Bevölkerung täglich oder mehrmals pro Woche in Darmstadt, Kassel, Offenbach und Wiesbaden?

  • 84% gehen zu Fuß
  • 65% benutzen das Auto
  • 43% bewegen sich mit ihrem Fahrrad fort
  • 35% nutzen den ÖPNV

Verkehrsmittelnutzung in Frankfurt

Welches Verkehrsmittel nutzt die Bevölkerung täglich oder mehrmals pro Woche in Frankfurt am Main?

  • 88% gehen zu Fuß
  • 66% benutzen das Auto
  • 47% bewegen sich mit ihrem Fahrrad fort
  • 40% nutzen den ÖPNV

Sicherheitsempfinden in den Regierungsbezirken Darmstadt, Kassel und Gießen

Wie viele fühlen sich im Straßenverkehr in den Regierungsbezirken Darmstadt, Kassel und Gießen sicher, wenn Sie Rad fahren?

  • Regierungsbezirk Kassel 62% (2021) – 68%(2019)
  • Regierungsbezirk Gießen 66% (2021) – 41% (2019)
  • Regierungsbezirk Darmstadt 72% (2021) – 60% (2019)

Sicherheitsempfinden in Darmstadt, Offenbach, Wiesbaden und Kassel sowie Frankfurt

Wie viele fühlen sich im Straßenverkehr in Darmstadt, Offenbach, Wiesbaden und Kassel sowie Frankfurt sicher, wenn Sie Rad fahren?

  • Darmstadt, Offenbach, Wiesbaden und Kassel 58% (2021) – 45% (2019)
  • Frankfurt am Main 61% (2021) – 48% (2019)

Fahrradfreundlichkeit der Kommunalpolitik in den Regierungsbezirken Kassel, Gießen, Darmstadt

Die Kommunalpolitik in den Regierungsbezirken Kassel, Gießen und Darmstadt wird grundsätzlich als fahrradfreundlich eingestuft.

  • Regierungsbezirk Kassel 64%
  • Regierungsbezirk Gießen 57%
  • Regierungsbezirk Darmstadt 58%

Fahrradfreundlichkeit der Kommunalpolitik in Darmstadt, Offenbach, Wiesbaden, Kassel, Frankfurt

Die Kommunalpolitik in Darmstadt, Offenbach, Wiesbaden, Kassel und Frankfurt wird grundsätzlich als fahrradfreundlich eingestuft.

  • Darmstadt, Offenbach, Wiesbaden und Kassel 61%
  • Frankfurt am Main 60%

Über die Studie „Fahrrad-Monitor 2021“

Der Fahrrad-Monitor erhebt alle zwei Jahre repräsentativ das subjektive Stimmungsbild der Radfahrer in Deutschland. 2021 wurden Bundesweit im Rahmen einer repräsentativen Online-Studie Bürgerinnen und Bürger zwischen 14 und 69 Jahren von der Sinus Markt- und Sozialforschung GmbH im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums befragt. Der Fahrrad-Monitor wird im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans vom BMDV gefördert. Für alle Bundesländer besteht seit 2017 die Möglichkeit eines „Boost“. Damit können regional spezifisch repräsentative Umfrageergebnisse ermittelt werden. 2019 hat das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen erstmalig solch einen „Boost“ beauftragt. 2021 wurden für die zweiten „Boost“ Mittels Online-Befragung 1004 in Hessen lebende Personen zwischen 14 und 69 Jahren im Mai und Juni 2021 befragt. Die Auswahl erfolgte dabei repräsentativ mittels Quotenstichprobe. Das Ministerium verfolgt dabei das Ziel, im Rahmen der Nahmobilitätsstrategie für Hessen den Kommunen regionalspezifische Daten zur Verfügung zu stellen, um eine gezielte Stärkung und Förderung des Radverkehrs auf lokaler Ebene zu unterstützen.

Informationen über die Fördermöglichkeiten, die Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität und die Unterstützungsmöglichkeiten der Kommunen sind unter www.nahmobil-hessen.de erhältlich. Qualitätsstandards, Musterlösungen für die Fuß- und Radverkehrsinfrastruktur in Hessen sowie Informationen zu den hessischen Radschnellverbindungen sind unter www.schneller-radfahren.de zusammengefasst. Darüber hinaus bietet das Land Hessen Kommunen systematische und repräsentative Verkehrsdaten unter www.radverkehrsdaten-hessen.de an.