© HMWVW – Corinna Spitzbarth
Planung und Bau eines Geh- und Radwegs auf der Niddaroute in Schotten
Wiesbaden, 19. November 2025
Mit 258.600 Euro unterstützt der Bund die Stadt Schotten bei Planung und Bau eines kombinierten Geh- und Radweges auf der Niddaroute. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Kaweh Mansoori in Wiesbaden mit. Die Gesamtausgaben für das Projekt belaufen sich auf rund 345.000 Euro.
In Schotten wird ein Teilstück des Nidda-Radwegs ausgebaut. Der Ausbau erfolgt auf dem derzeit unbefestigten, rund 600 Meter langen Abschnitt am nordöstlichen Ortsausgang und schließt die bestehende Lücke im Radwegenetz zwischen der Straße „Auf der Au“ in Schotten und dem „Götzener Weg“ in Rudingshain. Der Geh- und Radweg wird auf einer Breite von drei Metern asphaltiert und erhält beidseitige Bankette. .
Dort entsteht eine sichere Verbindung für Radfahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger zwischen den Stadtteilen Götzen, Rudingshain und der Kernstadt Schotten. Die Niddaroute verläuft rund 100 Kilometer der Nidda entlang bis nach Frankfurt am Main. Sie ist sowohl eine wichtige Verbindung für den Alltagsverkehr als auch in der Freizeit. Auf der Internetseite niddaroute.de sind deshalb auch interessante Ziele des Regionalparks für Ausflüge beschrieben.
Das Vorhaben wird im Rahmen des Sonderprogramms „Stadt und Land“ vom Bund gefördert, durch das im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung Investitionen in den Ländern und Kommunen zur Weiterentwicklung des Radverkehrs vor Ort finanziell unterstützt werden. In Hessen berät Hessen Mobil Kreise, Städte und Gemeinden bei der Förderung und verwaltet die Mittel des Bundes.
Die Bundesmittel aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ werden vom Bund als Finanzhilfen an die Länder bereitgestellt. Das Land Hessen ist für die gesamte Abwicklung, den Zuwendungsprozess (Antragstellung der Kommunen, Prüfung, Bewilligung und Auszahlungen an die Kommunen) verantwortlich. Somit ist diese Bundesförderung eine Förderung, die ohne das Land Hessen nicht bei den Kommunen ankommen würde und eine wichtige Kooperation zwischen dem Bund und dem Land Hessen.
Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im Februar 2026 und sollen Ende 2026 abgeschlossen sein.
(Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum vom 19.11.2025)

