Kontrast

Schleichwege entdecken: Rundgang für Neubürgerinnen und Neubürger

drei Personen (Beine) auf Fußweg
© HMWVW – Corinna Spitzbarth

Auf einen Blick

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Hintergrund

Neubürgerinnen und Neubürger lernen ihre Gemeinde und deren kurzen Wege im Rahmen eines Rundgangs kennen. Sie erlaufen sich die neue Heimat und erkunden so „Geheimtipps“ und „Schleichwege“, beispielsweise gemeinsam mit einer Mitarbeiterin/einem Mitarbeiter der Stadtverwaltung.

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Adressaten

Neubürgerinnen und Neubürger

Alle anderen Bürgerinnen und Bürger, die ihre Kommune besser kennenlernen möchten.

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Ziele

Kurze Wege zu Fuß oder mit dem Rad zu zentralen Orten kennenlernen.

Motivation, selbstständig auf Entdeckungstour zu gehen.

Gefühl vermitteln, dass es oft bequemer und schneller ist, bestimmte Orte zu Fuß oder mit dem Fahrrad anzusteuern.

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Partner

Ggf. Stationspaten, die an bestimmten Punkten des Rundgangs als Stationspate Rede und Antwort stehen (z.B. AFDC an neu installierten Fahrrad-Garagen).

Ggf. ehrenamtliche Helferin/ehrenamtlicher Helfer zum Durchführen der Tour.

Benötigte Ressourcen

ZeitZeitlicher Vorlauf 1 Punkt
einige Wochen; die Aktion kann auch in einem regelmäßigen Turnus stattfinden


SpeakPresse- und Öffentlichkeitsarbeit
• Pressemitteilung zur Ankündigung
• Einladung im Willkommenspaket für Neubürgerinnen und Neubürger oder Flyer, die bei der Neuanmeldung auf dem Bürgeramt verteilt werden
• Hinweis auf Veranstaltung in Social Media-Kanälen und auf der kommunalen Webseite
• Pressemitteilung als Bericht im Nachgang der Veranstaltung

Icon ChecklisteMaterial 1 Punkte
ggf. Informationsmaterialien zur Nahmobilitätsförderung der Kommune, ggf. Verpflegung für unterwegs, ggf. Give-aways wie Regenschirme oder Sattelschutz gegen Regen

Icon einzelne PersonPersonal 2 Punkte
1 Person aus der Stadtverwaltung. die die Veranstaltung organisiert und durchführt


Icon Geldscheine und -münzenBudget 1 Punkte
gering; evtl. Kosten für eine kleine Verpflegung oder das Drucken von Infobroschüren. Grundsätzlich ist auch eine Förderung der Materialien im Rahmen der Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Nahmobilität, durch Mittel des Bundes und der Europäischen Union möglich.

Schritt für Schritt: Aktion planen und durchführen

Legen Sie Start, Ziel, Route und Stationen sowie den Termin des Rundgangs fest. Fragen Sie bei Partnern und evtl. Stationspaten an.

Icon Glühbirne

Halten Sie final Absprache mit Partnern und Stationspaten. Organisieren Sie jemanden, der den Rundgang leitet. Laden Sie politische Vertreter ein, und gewinnen Sie beispielsweise den lokalen Medienvertreterinnen und -vertreter als Partner und Mitinitiator.

Informieren Sie die Öffentlichkeit über den Rundgang in der Presse und den kommunalen Medien. Versenden Sie Einladungen an Neubürger/innen. Nutzen Sie evtl. Ihre Facebook-Seite als Kommunikationsorgan.

Treffen Sie die (Neu-)Bürger/innen am vereinbarten Treffpunkt (z.B. am Rathaus, wenn sich die Lage im Hinblick auf die geplante Route anbietet). Gemeinsam besichtigen Sie etappenweise Parks, Bibliotheken, Museen, kommunale und kulturelle Einrichtungen usw. entlang der Route. Einige zentrale Einrichtungen (z.B. die Bibliothek) können sich im Zuge des Rundgangs auch von innen angesehen werden, die Mitarbeitenden geben ggf. eine kurze Führung durch die jeweilige Einrichtung. Während des Rundgangs zeigt der Rundgang-Guide den Teilnehmenden zudem die kürzesten Wege zwischen den einzelnen Stopps, verweist auf geeignete Fahrradstrecken und gibt sonstige Hinweise und Geheimtipps zum besseren Kennenlernen der Kommune.

Nutzen Sie die lokale Presse sowie Ihre eigenen Medienkanäle, um Nahmobilität auch im Nachgang nochmal zum Gesprächsthema zu machen und eventuelle Folgeaktionen zu bewerben.

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Gut unterstützt: Passende AGNH-Materialen

Ob Plakatvorlage, Give-aways oder eine Messetheke: Die AGNH unterstützt Sie bei der Umsetzung der Aktion. Entdecken Sie unser Angebot.