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Nahmobilitäts-Check in fünf Städten

Mit Unterstützung des Landes können fünf hessische Städte die Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer verbessern: Offenbach, Hanau, Limburg, Hattersheim und Rödermark wurden als Pilotkommunen für den Nahmobilitäts-Check ausgewählt.
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Mit Unterstützung des Landes können fünf hessische Städte die Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer verbessern: Offenbach, Hanau, Limburg, Hattersheim und Rödermark wurden als Pilotkommunen für den Nahmobilitäts-Check ausgewählt.

„Die Verkehrsinfrastruktur in den Städten und Gemeinden ist immer noch sehr stark auf das Auto ausgerichtet“, sagte Verkehrsminister Al-Wazir. „Dabei ändern sich die Mobilitätsgewohnheiten der Bürgerinnen und Bürger. Wir unterstützen die Kommunen, sich diesem Trend anzupassen. Gute Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer steigern Lebensqualität und Verkehrssicherheit.“

In dem Projekt arbeitet die ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) gemeinsam mit Planungsbüros für die Kommunen Nahmobilitäts-Kozepte aus. Die Pilotkommunen wurden so ausgewählt, dass sie möglichst alle Aspekte des Themas abdecken. So steht in Rödermark und Limburg die Verknüpfung des Fuß- und Radverkehrs mit Bussen und Bahnen im Vordergrund, in Hattersheim die nahmobilitätsorientierte Siedlungsentwicklung, in Hanau die Anbindung einzelner Ortsteile an die Innenstadt und in Offenbach die Förderung des Leitbildes „Stadt der kurzen Wege“
 
Die Nahmobilitäts-Pläne sollen Maßnahmen auflisten und Wege zur Umsetzung beschreiben. Das Land übernimmt über die Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) pro Pilotkommune Kosten von 25.000 Euro. Die Erfahrungen sollen in die künftige Förderung für Nahmobilitäts-Checks einfließen.
 
„Die Stärkung der Nahmobilität ist in erster Linie eine kommunale Aufgabe, und in vielen hessischen Städten und Gemeinden gibt es gute Ansätze“, erläuterte Verkehrsminister Al-Wazir. „Dabei können die Kommunen auf die Unterstützung des Landes bauen. Im Rahmen der Verkehrsinfrastrukturförderung haben wir 2015 für Zwecke der Nahmobilität rund acht Mio. Euro bewilligt. Für das laufende Jahr erwarten wir eine ähnliche Summe. Ferner wird das Land in den kommenden Jahren jeweils rund vier Mio. Euro für den Bau von Radwegen an Landesstraßen ausgeben.“

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