Farbe

© HMWEVW – Corinna Spitzbarth

250.000 Euro für Hanauer Radverkehr

Wiesbaden, 21. Mai 2021

Für einen besseren Radverkehr erhält Hanau rund eine Viertelmillion Euro aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes. 152.000 Euro fließen in die einheitliche Beschilderung des Radwegenetzes, 95.200 Euro in neue Fahrradboxen am Hauptbahnhof und am Bahnhof Wilhelmsbad. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Freitag in Wiesbaden mit.

Die Stadt plant, die wichtigen Routen und Ziele ihres 192 Kilometer langen Radnetzes verständlich und systematisch zu markieren, um damit die Radmobilität zu fördern. Am Hauptbahnhof und am Bahnhof Wilhelmsbad sollen zusammen 55 weitere Fahrradboxen aufgestellt werden, die Pendlern eine komfortable, witterungsgeschützte und sichere Fahrradabstellmöglichkeit bieten.

Aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ stehen in Hessen bis Ende 2023 rund 44 Mio. Euro zur Verfügung.

Bundesminister Andreas Scheuer: „Ich freue mich, dass unsere Rekordmittel vor Ort eingesetzt werden und damit direkt bei den Bürgerinnen und Bürger ankommen. Für sie heißt es dann nur noch: Aufsteigen und Losfahren. Damit kommen wir meinem Ziel wieder ein Stück näher: Deutschland wird Fahrradland! Das Geld dafür ist da: Bis 2023 stellen wir die Rekordsumme von 1,46 Milliarden Euro bereit. Mit unserem Finanzhilfe-Sonderprogramm Stadt und Land verbessern wir die Bedingungen für Radfahrende in der Stadt und auf dem Land deutlich. Wir unterstützen die Länder und Kommunen z.B. beim Bau von Radwegen, Radwegebrücken, Fahrradparkplätzen und fahrradfreundlichen Kreuzungen. Denn eines ist klar: Je besser und sicherer die Radwege, umso größer die Lust, auf das Fahrrad zu steigen.“

Minister Al-Wazir wies darauf hin, dass auch das Land umfangreiche Mittel für den Radverkehr bereitstellt: „Aus dem Landeshaushalt stehen bis 2023 rund 70,5 Millionen Euro für kommunale Maßnahmen für den Rad- und Fußverkehr zur Verfügung. Damit werden wir den Radverkehr in Hessen noch attraktiver machen. Die Verkehrswende, besonders im Rad- und Fußverkehr, findet vor Ort statt. Ich rufe deshalb die Kommunen dazu auf, diese Chance jetzt zu ergreifen und mit mutigen Schritten voranzugehen.“

„Der Umstieg auf das Fahrrad ist ein wichtiger Baustein für die lokale Mobilitäts- und Verkehrswende in Hanau“, sagte Oberbürgermeister Claus Kaminsky. „Der Radverkehr muss dafür attraktiv genug gestaltet sein, beispielsweise was Beschilderung und sichere Abstellmöglichkeiten angeht. Insofern helfen uns die Zuschüsse aus dem Bundesprogramm passgenau. Dafür vielen Dank.“