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BEDINGUNGEN FÜR FUSSGÄNGER UND RADFAHRER VERBESSERN
NAHMOBILTITÄTS-CHECK IN FÜNF STÄDTEN

Mit Unterstützung des Landes können fünf hessische Städte die Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer verbessern: Offenbach, Hanau, Limburg, Hattersheim und Rödermark wurden als Pilotkommunen für den Nahmobilitäts-Check ausgewählt, wie Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Donnerstag mitteilte. „Die Verkehrsinfrastruktur in den Städten und Gemeinden ist immer noch sehr stark auf das Auto ausgerichtet“, sagte Al-Wazir. „Dabei ändern sich die Mobilitätsgewohnheiten der Bürgerinnen und Bürger. Wir unterstützen die Kommunen, sich diesem Trend anzupassen. Gute Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer steigern Lebensqualität und Verkehrssicherheit.“

In dem Projekt arbeitet die ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) gemeinsam mit Planungsbüros für die Kommunen Nahmobilitäts-Kozepte aus. Die Pilotkommunen wurden so ausgewählt, dass sie möglichst alle Aspekte des Themas abdecken. So steht in Rödermark und Limburg die Verknüpfung des Fuß- und Radverkehrs mit Bussen und Bahnen im Vordergrund, in Hattersheim die nahmobilitätsorientierte Siedlungsentwicklung, in Hanau die Anbindung einzelner Ortsteile an die Innenstadt und in Offenbach die Förderung des Leitbildes „Stadt der kurzen Wege“
 
Die Nahmobilitäts-Pläne sollen Maßnahmen auflisten und Wege zur Umsetzung beschreiben. Das Land übernimmt über die Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) pro Pilotkommune Kosten von 25.000 Euro. Die Erfahrungen sollen in die künftige Förderung für Nahmobilitäts-Checks einfließen.
 
„Die Stärkung der Nahmobilität ist in erster Linie eine kommunale Aufgabe, und in vielen hessischen Städten und Gemeinden gibt es gute Ansätze“, erläuterte Al-Wazir. „Dabei können die Kommunen auf die Unterstützung des Landes bauen. Im Rahmen der Verkehrsinfrastrukturförderung haben wir 2015 für Zwecke der Nahmobilität rund acht Mio. Euro bewilligt. Für das laufende Jahr erwarten wir eine ähnliche Summe. Ferner wird das Land in den kommenden Jahren jeweils rund vier Mio. Euro für den Bau von Radwegen an Landesstraßen ausgeben.“

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AGNH auf dem Messekongress "Quo Vadis - Stadt der Zukunft!" vertreten

Vom 17.09 bis zum 18.09 war die Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen mit einem Messestand auf dem in Neu-Isenburg stattfindenen Messekongress vertreten. In zahlreichen Gesprächen haben sich interessierte Bürger und Fachbesucher über die AGNH informiert.

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Hessens Kommunen zur Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität eingeladen

„Fuß- und Radverkehr ist ein wesentlicher Bestandteil einer nachhaltigen vernetzten Mobilität“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am 28.07.2016 in Wiesbaden. „Die Verkehrsinfrastruktur in den Städten und Gemeinden ist immer noch sehr stark auf das Auto ausgerichtet. Dabei ändern sich die Mobilitätsgewohnheiten der Bürgerinnen und Bürger. Wir unterstützen die Kommunen, sich diesem Trend anzupassen. Gute Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer steigern Lebensqualität und Verkehrssicherheit. Und sie vermindern Lärm und Schadstoffe.“

Minister Al-Wazir hat alle Bürgermeister und Landräte in Hessen eingeladen, sich aktiv in die AGNH einzubringen. „Ich habe in einem Schreiben an alle kommunale Verantwortlichen angeboten, aktives Mitglied der Arbeitsgemeinschaft zu werden. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele mitmachen“, so Al-Wazir. Mitglieder der AGNH haben beispielsweise Zugang zu...

Facharbeitskreisen und Veranstaltungen, sie profitieren von Pilotprojekten, gemeinsamer Öffentlichkeitsarbeit und gegenseitiger Unterstützung.

Ziel der AGNH ist es, dass sich Fußgänger und Radfahrer in Hessen besser bewegen können. Zu der Auftaktveranstaltung im März waren Bürgermeister und Vertreter der Landkreise aus ganz Hessen gekommen. Al-Wazir: „Die Stärkung der Nahmobilität ist eine vorwiegend kommunale Aufgabe. Sie erfordert nicht allein komfortable Geh- und Radwege. Ein wichtiger Aspekt ist auch die Verknüpfung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Haltestellen müssen gut erreichbar sein, einen leichten Einstieg in Busse und Bahnen ermöglichen und sichere Fahrradstellplätze bieten.

Zusätzlich wird die AGNH als Kompetenznetzwerk dienen. „Es gibt in Hessens Kommunen bereits viele beispielhafte Ansätze. Wir wollen sie bekannt machen und vernetzen, zur Nachahmung anregen und zu neuen Konzepten inspirieren“, erläuterte der Minister.
 
Die Gründung der AGNH war mit Workshops vorbereitet worden. Dabei entwickelten über 80 Fachleute aus Kommunen, Verbänden und der Wissenschaft Leitlinien für den Fußverkehr, den Radverkehr, die Mobilitätserziehung und die integrative Verkehrsplanung.

Alle benötigten Dokumente für eine Mitgliedschaft in der AGNH können hier abgerufen werden:

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Sitzgelegenheiten - Nicht nur für Senioren!

Gemeinde Sulzbach (Taunus)

Die in der Bürgermitwirkung „Verträgliche Mobilität“ organisierte Arbeitsgruppe „Fußgänger“ hat bereits in der Vergangenheit über zwei Ortsbegehungen Anregungen erfasst, die das Zu-Fuß-Gehen in der Gemeinde erleichtern können. Eine Befragung beim Seniorenfrühstück und in den Seniorentagesstätten im Herbst 2015 hat im Ergebnis unterstrichen, dass auf langen Wegen durch den Ort die Möglichkeit gegeben sein sollte, eine kurze Ruhepause einzulegen.

Sitzgelegenheiten Sulzbach

Zwei Ausführungen von Sitzgelegenheiten als Pilotprojekt   © Gemeinde Sulzbach (Taunus)

Um zu den vorhandenen Sitzgelegenheiten in der Gemeinde weitere Ausruhmöglichkeiten zu schaffen, wurde von den Aktiven der Arbeitsgruppe angeregt, einen Teil des Preisgeldes, welches das Projekt „Verträgliche Mobilität“ beim bundesweiten Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“ 2014 erhalten hat, für sogenannte „Lehnhilfen“ oder „Temporärsitze“ zu verwenden. Diese Sitzmöbel erlauben ein kurzfristiges sicheres Ausruhen in angenehmer Anlehnhöhe, was gerade auch Menschen, für die das Wiederaufstehen von der üblichen Sitzhöhe der Bänke aus beschwerlich ist, entgegenkommen soll.

Im Bereich der Bushaltestellen „Sulzbach Mitte“ und „Sulzbach Rathaus“ wurden nun als Pilotprojekt zwei unterschiedliche Ausführungen...

 

 

 

dieser Sitzgelegenheiten installiert. Gespannt ist die Arbeitsgruppe darauf, ob sich diese Neuerungen im alltäglichen Gebrauch bewähren. Weitere Standorte sind bereits in der Überlegung und könnten je nach Rückmeldungen optimiert werden.

Für Fragen und Anregungen sowie bei Interesse an der Mitgestaltung in der Arbeitsgruppe „Fußgänger“ ist Ulla Nösinger unter der Telefonnummer 06196/7021-622 oder per E-Mail (ulla.noesinger@sulzbach-taunus.de), im Rathaus zu erreichen.

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Die Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen auf der VELOFrankfurt

Zahlreiche Besucher der Messe VeloFrankfurt, die von Wirtschaftsstaatsekreär Mathias Samson eröffnet wurde, informierten sich über Trends und Neuheiten auf dem Fahrradmarkt. Dass zum Spaß am Radfahren aber nicht nur ein gutes Rad gehört, dazu informierten sich die Besucher am Stand der AGNH. Unter dem Motto „Wie macht das Radfahren in Hessen noch mehr Spaß? Wie können die Bedingungen verbessert werden?“ gaben die Teilnehmer vielfältige Anregungen.

Velo Frankfurt

 

In lebhaften Diskussionen tauschten sich die Besucher unter anderem zur guten Radinfrastruktur sowie der Beschilderung und Markierung der Radwege und Wegbeschaffenheit aus. Auch sichere Abstellmöglichkeiten für Räder sind Voraussetzung, um das Fahrrad gern zu nutzen. Das Thema Verkehrssicherheit stand ebenfalls im Fokus der Teilnehmer. Hier wurde der Appell zum fairen Umgang miteinander verbunden mit der Idee einer Autofahrerkampagne genannt. Die Vorbildfunktion der Eltern und Lehrer wurde immer wieder hervorgehoben. Auch hier ergeben sich spannende Anregungen und Ideen für die Arbeit der AGNH.
Einen herzlichen Dank allen Besuchern am Stand der AGNH. Die vielen Ideen und Anregungen inspirieren die Arbeit der AGNH und bestätigen die Notwendigkeit und den Bedarf, gemeinsam die  Radverkehrsbedingungen zu verbessern, um nachhaltige Mobilität zu fördern.
Wie sehr den Besuchern das Thema Radfahren am Herzen liegt, hat uns eine Besucherin im Nachgang „verdichtet“. Hier gilt unser besonderer Dank.

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Mit dem Rad zur Arbeit

Die Aktion in Hessen

Schon 30 Minuten Fahrradfahren am Tag fördern Ihre Gesundheit. Frische Luft und Bewegung wecken die Lebensgeister. Machen Sie den Weg zur Arbeit mit MdRzA zu Ihrem persönlichen Fitnessprogramm. Mehr Informationen finden Sie unter https://www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/hessen/

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Erste dauerhafte Fahrradzählstelle Hessens im Hafen Offenbach

An dem vielbefahrenen Mainradweg zwischen Offenbach und Frankfurt gibt jetzt im Hafen Offenbach eine stationäre Zählstelle mit digitaler Anzeige Auskunft über Zahl und Fahrverhalten der Radler.

Radzählstelle

© Bernd Georg

Mit diesem ersten permanenten Fahrrad-„Barometer“ Hessens macht die OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH zusammen mit der Hochschule Darmstadt den Radverkehr sichtbar und...

 

gibt den Verkehrsplanern wichtiges Datenmaterial an die Hand.

Über den motorisierten Individualverkehr im Offenbacher Stadtgebiet weiß man nahezu alles, von den Zulassungszahlen über die Verkehrsströme bis zum Fahrzeugaufkommen auf den Hauptverkehrsachsen. Doch über den Radverkehr? Da blieb es bislang meist nur bei Einzelerhebungen oder Schätzungen. Das ändert sich jetzt. Auf einer der meistbefahrenen Radrouten der Region, dem hessischen Radfernweg R3 zwischen Offenbach und Frankfurt, visualisiert die OPG im Hafen Offenbach den Radverkehr mit Hilfe einer stationären Fahrradzählstelle und erhebt dabei konkrete Messdaten.

Am Hafenbecken nahe dem Blauen Kran, auf einem neu hergestellten Wegabschnitt zwischen den beiden Inselbrücken, gibt die erste bekannte dauerhafte Fahrradzählstelle in Hessen Auskunft über Zahl und Fahrverhalten der Radler in diesem Stadtbereich. Der Wegabschnitt ist Bestandteil auch des Frankfurter Grüngürtelradwegs sowie der Regionalpark-Route.

Die Idee dazu hat die OPG gemeinsam mit dem Fachbereich Bauingenieurwesen/Verkehrswesen der Hochschule Darmstadt entwickelt. Das Kooperationsprojekt ist mit dem Offenbacher Amt für Stadtplanung, Verkehrs- und Baumanagement abgestimmt. Die OPG ist ein Unternehmen aus dem Geschäftsfeld Immobilien der Stadtwerke Offenbach Unternehmensgruppe (SOH) und entwickelt und vermarktet den Hafen Offenbach.

Die OPG wird die Zählmaschine zunächst drei Jahre lang betreiben. In diesem Zeitraum wird die Hochschule die Funktionstüchtigkeit der Zählstelle kontrollieren, das Projekt wissenschaftlich begleiten und mit ihren Studierenden die gesammelten Daten auswerten.

„Im städtischen Mobilitätsmix gebührt dem Fahrrad ein hoher Stellenwert“, ist Horst Schneider überzeugt. Offenbachs Oberbürgermeister ist selbst begeisterter Radfahrer und auf Dienstfahrten häufig auf zwei Rädern unterwegs. „Für eine zukunftsorientierte Verkehrsplanung brauchen wir aussagekräftige Daten über das konkrete Fahrverhalten. Hier gibt uns die neue Stele am Hafenbecken wertvolle Aufschlüsse. Die gesammelten Daten sind eine wichtige Grundlage für die
Verbesserung der Infrastruktur des nichtmotorisierten Verkehrs in unserer Stadt.“

Radzählstelle 2

© Bernd Georg

Die 2,3 Meter hohe und 46 Zentimeter breite Anzeigensäule des französischen Herstellers eco counter ist aus einem pulverbeschichteten Alu-Profilrahmen mit Seitenwänden aus schlagfestem Polykarbonat gefertigt und steht auf einem Betonfundament. Mit Hilfe von Induktionsschleifen im Boden misst sie in beiden Richtungen die Zahl der täglich passierenden Radler und zeigt sie zusammen mit der Jahresgesamtzahl an.

Zusammen mit den ebenfalls registrierten, aber nicht per Display angezeigten Kalenderdaten und Tageszeiten werden alle Werte per Funk an den Hersteller übertragen, der sie dann an die OPG und die Hochschule Darmstadt weiterleitet.

„Unser Studentisches Projektbüro Verkehrswesen erhält dadurch Gelegenheit, die Entwicklung des Radverkehrs über mehrere Zeiträume hinweg zu vergleichen und die Verkehrsströme zu analysieren“, freut sich Prof. Dr.-Ing. Jürgen Follmann. Für den Radverkehr lägen bislang nur stichprobenartig Daten vor. „Anhand von Monats- oder Jahresvergleichen lassen sich nun jedoch verschiedene Einflüsse auf das Radverkehrsaufkommen erkennen sowie saisonale oder wetterbedinge Schwankungen abbilden.“

Die Messdaten der Stele bedeuteten einen großen Informationsgewinn, sagt Follmanns wissenschaftlicher Mitarbeiter Dipl.-Ing. Mark-Simon Krause. Sie ließen Rückschlüsse auf den Berufs- und Freizeitverkehr zu, zeigten langfristig Veränderungen bei der Verkehrsmittelwahl auf und gäben Hinweise darauf, ob die Verkehrssicherheit gewährleistet ist oder die Infrastruktur angepasst werden muss.

Für die Fahrradzählstelle im Hafen Offenbach hat die OPG einschließlich Zähltechnik und Softwareeinrichtung 20.000 Euro aus Mitteln der SOHSchwestergesellschaft Mainviertel Offenbach GmbH & Co. KG investiert. An den Kosten beteiligt haben sich das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie der Regionalverband FrankfurtRheinMain. „Das Land Hessen fördert Fahrradfahren in der Freizeit wie im Alltag und auf dem Weg zur Arbeit“, so Claudia Grumann und Stefan Burger vom Referat ÖPNV und Nahmobilität des Landesministeriums. „Hier im Hafen radeln Pendler, sportlich Aktive und Genießer gleichermaßen. Daher ist dieser Ort hervorragend geeignet, um Radverkehr sichtbar zu machen und die Radverkehrsströme wissenschaftlich auszuwerten.“

„Wir haben uns gerne an der Fahrradstele beteiligt, denn für eine zukunftsorientierte Radverkehrsplanung brauchen wir Daten und Fakten“, sagt Birgit Simon, Erste Beigeordnete des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain. Die Radzählstelle liege an einer Strecke, die von Berufspendlern gerne befahren werde. Birgit Simon: „Derzeit planen wir drei Radschnellwege von Frankfurt in die Region, da sind Statistiken über das Radfahrverhalten unerlässlich.“

In Offenbachs neuem Stadtviertel ist der Radverkehr eine wichtige Säule eines umweltfreundlichen Mobilitätskonzeptes. „Wir setzen im Hafen Offenbach auf eine ausgewogene Mischung der Verkehrsangebote“, erklärt OPG-Geschäftsführerin Daniela Matha.

Für den motorisierten Individualverkehr ist der Hafen gut erschlossen. Es gibt Tiefgaragenplätze und ein Parkhaus. Mit der RMV-Buslinie 108 ist das Viertel gut an den ÖPNV angebunden. „Und mit attraktiven Fuß- und Radwegen“, so Matha, sorgen wir für kurze Verbindungen zur Offenbacher City, zu Naherholungsgebieten am Flussufer, zur S-Bahn und am Main entlang nach Frankfurt.“

Gerade weil der Radverkehr der OPG besonders am Herzen liege, sei die digitale Anzeigensäule nicht nur einfach eine Zählstelle, sondern auch eine Werbetafel für das Radfahren, erläutert Daniela Matha. „Wir wollen zeigen, wie viele Menschen hier täglich mit dem Rad unterwegs sind und dazu motivieren, das Fahrrad als alltägliches Verkehrsmittel zu entdecken.“ „Denn der Hafen Offenbach“, ergänzt Hafen-Projektleiter Ulrich Lemke, selbst passionierter Radler, „ist für Fahrradpendler besonders attraktiv.“ Bis zur Frankfurter Osthafenbrücke seien es nur 3,1 Kilometer, bis zur EZB vier und bis zum Eisernen Steg 5,2 Kilometer.

Mit der Stele und ihrer Digitalanzeige beabsichtige die OPG ebenfalls, Fahrradfahrer in der Wahl ihres Verkehrsmittels zu bestärken und radelnde Hafenbesucher willkommen heißen. Ulrich Lemke: „Wir wollen Radfahrern das gute Gefühl geben, Teil einer Bewegung zu sein.“

Die OPG fördert den Radverkehr bereits auf vielfältige Weise. Sie hat einen gefährlichen Engpass auf dem Mainradweg in Höhe der Offenbacher Schleuse beseitigt und den Wegabschnitt im Bereich der Carl-Ulrich-Brücke neu gestaltet. Sie unterstützt eine „Fahrradfreundlichkeitskampagne“ des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) und ermutigt im Hafen Investoren, in ihren Tiefgaragen frei zugängliche Fahrrad-Abstellanlagen zu schaffen.

Radzählstelle 3

© Bernd Georg

 

 

 

 

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AGNH-Workshops

Im Mai und im Juni werden Workshops zur Entwicklung einer langfristig angelegten „Nahmobilitätsstrategie“ des Landes Hessen sowie zur zukünftigen Struktur der AGNH durchgeführt. Nachdem am 11.05.2016 zunächst ein Strategieworkshop durchgeführt wird, folgen am...

18.05.2016 sowie am 17.06.2016 zwei Strukturworkshops:

- Strategieworkshop am 11.05.2016 von 13:00 – 16:30 Uhr in den Räumen des Regionalverbands FrankfurtRheinMain, Poststraße 16, 60329 Frankfurt am Main

- Strukturworkshop I am 18.05.2016 von 13:30 – 16:30 Uhr in den Räumen des Regionalverbands FrankfurtRheinMain, Poststraße 16, 60329 Frankfurt am Main

- Strukturworkshop II am 17.06.2016 von 10:00 – 13:00 Uhr im Landeshaus, 65185 Wiesbaden

 

Zum Strategieworkshop:

Im Vorfeld der Auftaktveranstaltung haben die vier Expertenkreise (Integrative Verkehrsplanung, Mobilitätserziehung, Rad- und Fußverkehr) Handlungsfelder identifiziert und strategische Ansätze entwickelt. Diese lagen in gedruckter Form bei der Auftaktveranstaltung im März zur Mitnahme aus. Sie sind auch hier als PDF-Dokumente verfügbar. Aus diesen Strategiebausteinen soll gemeinsam mit den „Leitlinien für die Arbeitsgruppe Nahmobilität Hessen“ eine langfristig angelegte „Nahmobilitätsstrategie“ des Landes Hessen entwickelt werden. Im Workshop werden die Übereinstimmungen der vier verschiedenen Bausteine identifiziert, mögliche Konflikte ausgemacht, und Ergänzungen sowie Lösungsvorschläge für Konfliktpunkte erarbeitet.

Zum Strukturworkshop:

Die AGNH wurde von einen von Herrn Staatssekretär Samson einberufenen Lenkungskreis und vier Expertenkreisen vorbereitet. Im Strukturworkshop soll über eine langfristig tragfähige Organisation beraten werden. Die zukünftige Struktur der AGNH soll dem Ziel dienen, die Kommunen bei der Förderung der Nahmobilität zu unterstützen.

 

Anmeldungen können hier vorgenommen werden.

 

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Auszeichnung des Wettbewerbs Schulradeln 2015 und Startschuss für Schulradeln 2016

215.000 KILOMETER ZUR SCHULE GERADELT - MINISTER AL-WAZIR ZEICHNET SIEGER AUS

Schulradeln

© Martin Joppen

Das erste Initialprojekt im Rahmen der AGNH gestartet.

Rund 215.000 Fahrradkilometer haben Schülerinnen und Schüler aus dem Rhein-Main-Gebiet beim Wettbewerb Schulradeln im vergangenen Jahr zurückgelegt. Allein 23.425 Kilometer trug das Team der Einhardschule aus Seligenstadt bei, gefolgt von der Freien Comenius Schule Darmstadt (15.846 km) und der Frankfurter Musterschule (15.499 km). Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir zeichnete die Sieger...

am Mittwoch (13.05.2016) in Wiesbaden aus: „Mit dem Rad zur Schule zu fahren, ist gesund und fördert Selbstständigkeit und Selbstvertrauen. Deshalb wollen wir mit dem Wettbewerb dazu motivieren.“

„Radfahren ist nicht nur gesund, es schont das Klima und entlastet den Verkehr. Mit den Projekten Schülerradroutennetz Frankfurt RheinMain und dem Wettbewerb Schulradeln wollen wir schon in der Schule für das Radfahren werben. Dazu haben wir Schülerinnen und Schüler aktiv in die Erarbeitung des Schülerradroutennetzes mit einbezogen und gemeinsam ein passgenaues digitales Angebot entwickelt. Das hat bundesweit Vorbildcharakter“, sagte Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, das das Projekt mit rund 230.000 Euro gefördert hat. „Die Ergebnisse des Wettbewerbs zeigen eindrucksvoll, welchen Stellenwert das Radfahren bei den Kindern und Jugendlichen bereits heute schon hat“, so Bomba weiter.

Film Nahmobilität

Film zur Nahmobilität in Hessen: https://youtu.be/kSMGyd0HB3U

Beim Wettbewerb Schulradeln waren Schulen im Rhein-Main-Gebiet aufgerufen, in einem Drei-Wochen-Zeitraum mit möglichst großen Teams aus Schülerinnen und Schülern, aber auch Lehrern und Eltern möglichst viele Radkilometer zu sammeln. 69 Schulen beteiligten sich. Veranstalter waren das Integrierte Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm) und das Klima-Bündnis Frankfurt. Von diesem Jahr an können sich Schulen aus ganz Hessen beteiligen. Minister Al-Wazir ist Schirmherr des Wettbewerbs.

Das größte Team stellte mit 240 Teilnehmern die Frankfurter Musterschule vor der Seligenstädter Einhardschule (217 Teilnehmende) und der Heinrich-von-Kleist-Schule aus Eschborn (177 Teilnehmende). Den höchsten Durchschnittswert pro Teammitglied erradelten mit 350 km die Beruflichen Schulen Groß-Gerau, gefolgt vom Mainzer Theresianum (337 km) und der Claus-von-Stauffenberg-Schule aus Rodgau.

Damit Schülerinnen und Schüler sicher unterwegs sind, hat die ivm in den vergangenen drei Jahren mit Unterstützung des Bundes das Schülerradroutennetz Region Frankfurt RheinMain aufgebaut. Das Land Hessen hat 30.000 Euro für den Aufbau eines internetgestützten Schülerradroutenplaners beigesteuert.

„Dank der Unterstützung ist es uns möglich, für über 200 weiterführende Schulen in der Region Frankfurt RheinMain Schülerradrouten zu erarbeiten und Projekttage zur Radverkehrsförderung durchzuführen“, sagte Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der ivm GmbH. Die dabei entstandenen Netzwerke gelte es zu verstetigen.

Weitere Informationen unter http://www.schulradeln.de/ und www.radroutenplaner.hessen.de/schule

 

Schulradeln 2

© Martin Joppen

 

 

 

 

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Erfolgreicher Auftakt zur Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen am 17. März 2016

Unter dem Motto „Nah.Mobil.Jetzt“ folgten knapp 300 Kommunalvertreter und Akteure der Nahmobilität der Einladung des hessischen Wirtschaftsministers zum Auftakt der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) und nutzten die Gelegenheit zum Netzwerken und Austausch.

© Jana Kay

In seiner Eröffnungsrede hob Minister Al-Wazir die Bedeutung des Fuß- und Radverkehrs für eine vernetzte nachhaltige Mobilität hervor. Das Land möchte die Kommunen dabei unterstützen, gute Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen und damit die Lebensqualität...

in den Städten und Gemeinden zu steigern. Mit der AGNH soll die Vernetzung der Kommunen und der Austausch untereinander angeregt werden.
Maria Vassilakou, Vizebürgermeisterin der Stadt Wien, verstand es in brillanter Weise, einen Appel und Impulse für die Nahmobilität zu setzen und den Blick zu öffnen für eine lebenswerte Stadt. Die Fachpaten präsentierten im Anschluss in eindrucksvoller Weise kurz knapp und verdichtet die Ergebnisse der Expertenkreise, die sich in den vergangenen Monaten mit großem Engagement den Herausforderungen und Lösungsansätzen der Nahmobilität in Hessens Städten und Gemeinden auseinandersetzten.  Auf der Mobilitätsmeile informierten sich die Teilnehmer im Anschluss über erfolgreiche Ansätze, Initialprojekte und gute Beispiele der Nahmobilität. Staatssekretär Mathias Samson eröffnete den Nachmittag mit einem Ausblick auf die Zukunft der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen und betonte, dass die Auftaktveranstaltung den Start der AGNH markiert. Die AGNH stellt dabei aber kein reines Kommunalnetzwerk dar, vielmehr sei sie als ein Kompetenznetzwerk angelegt in dem sich Vertreter von Kommunen, Verbänden und Organisationen der Mobiltät und der Wissenschaft gemeinsam für die Belange der Nahmobilität einsetzen.
Mit der AGNH möchte das Land insbesondere den effizienten Erfahrungsaustausch fördern, konkrete Beratung und Hilfestellungen bieten und die Öffentlichkeitsarbeit stärken. Dabei stehe auch die bundesweite Vernetzung und die Bereitstellung exklusiver Informationen im Fokus
In der Podiumsdiskussion wurden kreative und erfolgreiche Lösungsansätze diskutiert. Dabei gehe es nicht nur um Infrastrukturförderung und Verkehrsüberwachung, vielmehr müssen sich Verhaltensweisen ändern, dies gelinge durch Erziehung/ Bildung im Kindesalter, durch Öffentlichkeitsarbeit, aber auch durch Beteiligungsprozesse. Die Digitalisierung stelle ebenfalls ein wichtiges Instrument zur Entwicklung nachhaltiger Mobilitätskonzepte dar.
Im abschließenden Zukunftsdialog diskutierten Staatssekretär Mathias Samson und Michael Adler die notwendigen Veränderungsprozesse für eine neue Mobilität. Dazu sei eine Veränderung des Leitbildes notwendig. Die Digitalisierung spiele als „digitaler Kitt“ zwischen den Sektoren eine wichtige Rolle. Mit den gewonnenen zusätzlichen Informationen können Distanzen überwunden und Mobilität einfacher, transparenter und fairer gemacht werden. Nicht vergessen werden dürfe, dass die Veränderung nur gelingt, wenn auch die Emotionen der Beteiligten angesprochen werden.
Impressionen zur Veranstaltung finden Sie hier.